Linked Space: Pendeln zwischen vorurbanen Gebieten und Städten

Linked Space: Verbindungen zwischen vor-urbanen Gebieten und Städten, die weit über das unmittelbare Umland und die Vorortgürtel hinaus regionale Einzugsgebiete bilden

Die Pendlermobilität zwischen den vorurbanen Gebieten und Städten steigt. Die Zahl der Berufspendler, die aus den sogenannten „Exurbs“ in die Städte strömen, wächst auch in Deutschland. Dennoch macht das Pendeln in der Zukunft immer weniger krank und führt nicht zu Stress. Pendeln wird einfacher, umweltfreundlicher und planbarer. Der Verkehr ist intermodal, Verkehrsmittel werden intelligent miteinander verknüpft. Pendler fahren aus dem Umland von Städten im Jahr 2040 per E-Carsharing zur nächsten Bahn-Haltestelle und legen die letzten Kilometer zur Arbeit mit dem Leihfahrrad oder dem E-Roller zurück. Die Basis bildet die Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrs ins Umland und den ländlichen Raum. Auf Radschnellwegen können Pendler auch größere Entfernungen stau- und stressfrei zurücklegen. Die Flexibilisierung des beruflichen Alltags und neue dezentrale Arbeitsformen entzerren Mobilität.

Während die Digitalisierung von Mobilitätsangeboten bislang fast ausschließlich im Hinblick auf die Smart City diskutiert und vorangetrieben wird, kommt es in Zukunft nicht zuletzt darauf an, neue, digital vernetzte Angebote in die Fläche zu tragen.

… ins weitere Umland von Städten, in größere Regionen und den ländlichen Raum. Auch hier braucht es schnelle, einfache Lösungen einer Plattform-Mobilität und smarte Hubs in der Verkehrsinfrastruktur für die unkomplizierte Nutzung eines vielfältigen Mobilitätsmixes.

Bild: Zukunftsinstitut