Eine hochgradig flexible und mobile Arbeitswelt wird zur neuen Norm. Im digitalen Wissenszeitalter ist Arbeit immer weniger an feste Orte geknüpft. High-Frequency Commuter sind mobile Job-Nomaden, für die tägliches Pendeln ins Büro, zum Kunden, Geschäftspartner oder Projekt alltägliche Notwendigkeit ist. Mobilität wird zur Bedingung, um arbeiten zu können.

Effizient unterwegs zu sein bedeutet für sie vor allem, mittlere und größere Distanzen – national wie international – schnell, unkompliziert und komfortabel zu überwinden und zugleich produktiv sein zu können.

Entsprechend hoch ist ihre Nachfrage nach Service- und Businesslösungen, die Mobilität insgesamt nicht nur stress- und reibungsfreier, sondern produktiver machen. Vernetzte Arbeitsräume, die zugleich sichere, vertrauliche Tätigkeitsumfelder garantieren, werden zunehmend nachgefragt. Aus Warte- und Fahrzeiten wird Arbeitszeit.

Insbesondere die steigende Erwerbstätigkeit von Frauen führt dazu, dass High-Frequency Commuting zunimmt. Mobilitätsdruck und Zeitmangel treiben die Nachfrage nach effizienten Mobilitätsdiensten an. Je mehr neue Formen „geteilter Mobilität“ durch Sharing-Modelle professionalisiert werden, desto weniger wird es notwendig sein, einen eigenen Pkw zu besitzen. Konsequent umgesetzt, liegt darin auch die Lösung für das „Problem der letzten Meile“. Gerade in urbanen Gebieten, in Metropolregionen und im Umland von Städten mit einem durch individuelle Massenmobilität erweiterten ÖPNV wird das Auto für High-Frequency Commuter nur noch eine komplementäre Rolle einnehmen, die an den letzten Defiziten des öffentlichen Verkehrs ansetzt.

Bild: iStock, Geber86